Montag, 12. Februar 2018

12.2.2018 - Vik-Hali

Der Morgen beginnt nach dem Frühstück um 7.00 Uhr mit der Fahrt zurück zur Reynisfjara Beach, wo man die Trolle von der anderen Seite - gegen die aufgehende Sonne (haha) sehen könnte.
Wir schießen ein paar blau-grau-schwarze Fotos, manche sind auch ganz nett...
... aber Farben zeigen sich in dieser Richtung nicht.
Aus der Höhle heraus ...
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...bietet sich auch noch eine Perspektive.
Beim Blick in die andere Richtung fallen vor allem die weißen Wellen auf dunklem Strand auf.
Janette in Aktion im Leihoverall (der ist wunderbar warm mit seinem Teddyfutter):
Nur auf der anderen Seite wird es schließlich noch rosa-schön.
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Auf dem Rückweg kommt dann die Sonne raus - hätten wir doch noch ein paar Minuten gewartet. So also nur Sonnenfotos wieder von der anderen Seite aus, von Vik.
Die kleine Kirche wird aus Wolkenlücken überirdisch schön angeleuchtet.
Mit dem Tele kann man einen von der Sonne hell erleuchteten Strandstreifen in das Bild integrieren.
 Unterwegs von Vik nach Hali mache ich aus dem Fenster ein paar Bilder - natürlich mit blöden Spiegelungen und durch die Geschwindigkeit nicht ganz scharf. Die sind alle mit tonemapping bearbeitet, um die Kontraste zu verbessern.
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Dann ein kurzer Stopp an einem Berg, da die angedachte Tour in den Fjaðrárgljúfur Canyon (den wir im Sommer auch rechts liegen gelassen haben) wegen schlechter Straßenverhältnisse (Schnee) nicht möglich ist.
Hier sind es eher die gefrorenen Pfützen, die gefallen.
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Nächster Stopp - nach einem Lunchbreak mit Hamburger und Pommes - und einem Zaungast -...
... der Gletscher Svinafellsjökull. Eisbrocken in blau vor grau-blau, grau und schwarz, da es sich nach dem schönen sonnigen Start wieder ganz zugezogen hat. Trotzdem sind ein paar schöne Motive dabei, ...
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...die aber teilweise erst durch tonemapping an Struktur gewinnen.
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Auch die Kugel kommt mal zum Einsatz.
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Wir halten noch kurz an der Grasdach-Kirche, die wir auch schon 2016 besucht haben.
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Hier stürzt eine der Mexikanerinnen auf Eis unglücklich  und prellt sich die Kniescheibe so stark, dass sie in den nächsten Tagen im Hotel unter Schmerzmitteln im Bett bleibt. Irgendwie bin ich aber froh, dass ich es endlich mal  nicht bin, die krank wird... Dann lieber ohne Gepäck...
Schließlich noch ein kurzer Lagebericht vom Jökulsarlon. Nur ein paar große Eisberge in der Lagune, viele gebrochene Eisplatten. Bin gespannt, was davon an die Beach gespült wird.
Die kleinen Hütten, in denen eine Toilette ist, und wo man Kleinigkeiten kaufen und Gletscher- und Lagunen-Touren buchen kann, leuchten in der blauen Dämmerung  schön heimelig.
Zum Abend wird das Wetter noch schlechter. Als wir am Hotel in Hali ankommen (dem gleichen, in dem wir in 2016 auch übernachtet haben) tobt schon wieder ein Schneesturm.
Ein gutes Abendessen und ein halber Liter Viking-Bier tragen dazu bei, das immer noch fehlende Gepäck zu verschmerzen. Es sollte eigentlich heute (nachdem es nun endlich in Island angekommen ist, wie wir per SMS informiert wurden) von Reykjavik zum Flughäfchen bei Höfn geflogen und dann ins Hotel in Hali gebracht werden.
Morgen dann vielleicht ;-) Vorsichtshalber wasche ich den Slip mal mit Handseife durch und hänge ihn nach dem Auswringen mit dem Handtuch zum Trocknen auf...

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